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MARKTSTUDIE HONORARBERATUNG
Über das richtige Preismodell für die Finanzberatung
von Privatkunden wird derzeit stärker denn je
diskutiert. Soll der Kunde zukünftig für die Beratung
bezahlen? Oder ist das heute dominierende Modell der
kostenlosen Beratung mit dem Verdienst über den
Produktvertrieb auch das Modell der Zukunft? In der
Studie von HonorarKonzept, der Unternehmensberatung
MC4MS sowie des Lehrstuhls
für Bankbetriebs-lehre der Johannes Gutenberg-Universität
Mainz wurden Privatkunden von Versicherungen,
Banken/Sparkassen sowie Finanzvertrieben in Deutschland zu dieser
zentralen Frage umfangreich befragt. Teilen
Hintergrund und Ziele der Studie
Die Finanzmarktrichtlinie MiFID (2007) sowie das
Versicherungsvertrags-gesetz (2008) haben schon zu einer
stärkeren Kostentransparenz im Produktvertrieb von
Banken, Versicherungen und Finanzvertrieben geführt. Die
Folgen der Finanzkrise haben zu einer weiteren
Sensibilisierung der Anleger beigetragen. Ziel der
aktuellen Studie war es daher nun, die Kunden von
Banken, Versicherungen und Finanzvertrieben nach ihren
Wünschen im Bereich der Ausgestaltung von Finanzberatung
zu befragen, insbesondere zu dem präferierten
Preismodell.
Studiendesign
An der Befragung
teilnehmen konnten alle Personen ab 18 Jahren, die
eine Bankverbindung in Deutschland haben. Die Erhebung
fand im Zeitraum
09. September 2009 bis 18. Oktober 2009
statt.
Studieninhalte
Die Studienergebnispräsentation beinhaltet folgende
Hauptkapitel:
I Soziodemographie der Teilnehmer
II Kaufverhalten und Beratungserfahrung
III Ergebnisse Kunden im Provisionsmodell
IV Ergebnisse Kunden im Honorarmodell
V Erwartungen an Honorarberatung und
politische Implikationen
Die Studieninhalte beschäftigen sich mit den
zentralen Fragen im Bereich Honorarberatung:
ad III) Kunden im Provisionsmodell
Wollen die Kunden weiter bei dem bestehenden Modell
der kostenlosen Beratung und dem provisionsorientierten
Vertrieb bleiben? Gibt es - ggf. bedingt durch die
Finanzkrise - ein Umdenken bei den Kunden, in dem diese
z.B. bereit sind, für die geleistete unabhängige
Beratung von Finanz-dienstleistern zu bezahlen?
Welches
Preismodell innerhalb der Honorarberatung präferieren
die Verbraucher, d.h. auch transaktionsunabhängige
Beratungsgebühren? Welche konkrete
Zahlungsbereitschaft besteht bei den Anlegern - jeweils
im präferierten Preismodell?
Am Anfang der
Studie wurde hierzu im Dienstleistungsberufsvergleich
die allgemeine Zahlungsbereitschaft in Form einer
Stundenentlohnung für eine Finanzberatung - ohne Bezug
zu möglicher Ersparnis von Vertriebs-provisionen - erfragt
(= in den Medien veröffentlichter Wert).
Im Kern der Studie - nach Erläuterungen und Aufzeigung von
vergleichenden Szenarios im Provisionsmodell sowie Vertriebsprovisionsersparnis
im Honorarmodell - wurde
dann die tatsächliche Zahlungsbereitschaft für diverse
Honorarmodelle - wie die Bezahlung nach Stundensatz, nach
Monatspauschale, volumenabhängiges Honorar sowie auch
Mischmodelle - detailliert ermittelt (= unveröffentlichte
Werte für Studienkäufer).
Zudem wird analysiert, wie sich die Nachfrage
nach Beratung von Kunden und Nicht-Kunden im Falle der
Einführung von Honorarberatungs-modellen bei
bestimmten Finanzdienstleistern verändert. Hierzu
wurden die Studienteilnehmer zu konkreten Anbietern
in den drei Segmenten Bank
(hier Vorauswahl: Deutsche Bank, Commerzbank, Postbank, HypoVereinsbank, Citibank, Sparkassen, Volksbanken, Cortal Consors und Comdirect
sowie ING-DiBa selbstgenannt durch diverse Teilnehmer),
Versicherung (hier Vorauswahl:
Allianz, AachenMünchner, Zürich Deutscher Herold, R+V
Versicherung und Gothaer) und Finanzvertrieb
(hier Vorauswahl: AWD und MLP) befragt. Die folgende
Graphik zeigt die Analysesystematik beispielhaft für den
Bankenbereich:

(Graphik
zum Download)
Sonderanalysen können auch das mögliche
Anbieter-Wechselverhalten zwischen Institutsgruppen
sowie einzelnen Instituten aufzeigen, wenn man ein
Honorarberatungsmodell einführen würde (auf Anfrage
möglich für Studienkäufer).
ad IV) Kunden im Honorarberatungsmodell
Wie zufrieden sind Kunden, die sich für ein
Honorarmodell entschieden haben? Aus welchen
Gründen haben sie sich für das Modell entschieden
und auf welchem Wege haben sie davon erfahren?
Welche Honorar-modelle werden genutzt
und welche konkrete Honorarhöhe bezahlen
Honorarberatungskunden
heute?
Empfehlen Honorarberatungskunden das Modell
Honorarberatung aktiv in ihrem Bekanntenkreis weiter?
ad V) Politische Implikationen
Welche Erwartungen haben Anleger an
Honorarberater sowie die (gesetzliche) Ausgestaltung der
Honorarberatung in Deutschland? Wie
soll Honorarberatung definiert werden:
Honorarberatung als eigenes Finanzsegment oder als
Preismodell? Welche Preismodelle
sollen aus Anlegersicht überhaupt als
Honorarberatung zulässig sein?
Die wichtigsten Informationen zur Studie im Überblick
finden Sie zum Download in der
Studieninformation
(pdf) bzw. können Sie sich hier direkt ansehen:
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Kauf der Studie
Die Studie Honorarberatung kann bei der
Unternehmensberatung MC4MS (Studieninitiator, Konzeption
und Durchführung der Studie) über das
Faxbestellformular erworben werden.

Bitte beachten Sie, dass die wissenschaftliche
Verwertung der Studie bei der Universität Mainz liegt
und daher für diese Studie kein Sonderpreis für die rein
wissenschaftliche Nutzung angeboten wird. Die frei
verfügbaren Studienergebnisse aus der Pressemitteilung
können selbstverständlich zitiert werden - Hinweise zur
Zitierung der Studie finden Sie im Bereich
Medien.
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